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36c3 tag 1

der erste tag auf dem kongress neigt sich dem ende. im vergleich zu den vorherigen jahren fiel mir sofort ein deutlich anderes publikum auf. gefühlt waren 40% der besucherInnen weiblich, zudem waren es mehr nicht-szene-besucherInnen. die messe wurde noch mehr als im letzten jahr bespielt, ein freier platz war in den assemblyhalls fast nicht zu finden. auch die schlangen und staus aus der hamburger zeit des kongresses waren zurück. so wurden insbesondere die plätze auf den subkonferenzen und kleineren bühnen rar, an engstellen, wie den durchgängen zwischen den hallen wurde es am nachmittag durchaus eng. rechtzeitiges erscheinen und loslaufen/losrollen war also pflicht. vorträge auf den hauptbühnen habe ich noch nicht gesehen, nur an 2 workshops habe ich bisher teilgenommen. einer zum thema “ansible” und ein weiterer zu vektorgrafiken mit inkscape. einen kleineren talk zum thema mietshäusersyndikat fand in der chaoszone (eines der areale mit bühne ohne aufzeichnung und stream) statt, war aber inhaltlich wenig neues, da die referenten mit ihrem projekt noch ganz am anfang standen, hier hatte ich mir mehr tiefgang gewünscht.

anders als in den letzten jahren habe ich mich auch oft auf dem gelände verlaufen. bei den ersten kongressen in leipzig gab es eine art “hochplateau” in den großen hallen. von dort aus konnte die ganze halle überblicken. vom boden aus fehlten doch etwas die orientierungspunkte und so kam ich trotz indoornavigation (das grandiose c3nav) selten im ersten versuch zum ziel.

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